Wichtige Trainings in Zeiten der Corona-Pandemie: Online oder als Webinar. Aber WIE?

Die Corona-Pandemie hat uns alle, aber im Besonderen alle Berufstätigen und Unternehmen, im Griff. Die Auswirkungen sind bei dem einen mehr oder weniger spürbar. Wenn wir in die Geschichte Deutschlands zurückgehen, so gab es im Nachkriegsdeutschland einen solchen Fall, bei diesem der Staat so stark in das öffentliche Leben eingegriffen hat, noch nie. Daher ist uns diese Situation auch so fremd und wir wissen noch gar nicht, wie wir damit umgehen sollen. Instinktiv finden auch sog. „Hamsterkäufe“ statt.

Gerade in solchen Zeiten müssen wichtige Trainings wie z. B. zu Hygienemaßnahmen oder Verhaltensregeln am Arbeitsplatz, an die Mitarbeiter übermittelt werden. Eine einfache Mail ist hier oft nicht ausreichend, da durch die vielen Eigeninterpretationen des Textes wiederum viele Fragen entstehen. Besonders bei Themen, die wie bei der aktuellen Situation, auch so emotional aufgeladen sind. Aus diesem Grund sind Videos oder am Besten auch Live-Webinare eine sehr gute Alternative. Doch nicht jedes Unternehmen hat dazu ein passendes Tool oder auch eine Trainingsstrategie, um diese durchzuführen. Aus diesem Grund hier ein paar Tipps (die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit haben):

  • Tools für Webinare gibt es sehr viele. Meist ist es eine Frage des Geldes. Es eignen sich hier u. a. Zoom, Microsoft Teams, Adobe Connect, Webex, uvm. Die meisten Unternehmen haben meist eines davon in Gebrauch.
  • Planen Sie dann Ihr Live-Webinar. Hierbei ist die Uhrzeit meist sehr wichtig, um vielen Mitarbeitern auch eine Möglichkeit zur Teilnahme zu gewährleisten. Nutzen Sie also gleich drei Termine: Vormittags, Nachmittags (und wenn möglich) Abends.
  • Stellen Sie sicher, dass auch jeder einen Zugang zum Webinarraum hat. Gut wäre auch, wenn es Mobil möglich ist. Zusätzlich ist es wichtig, auch einen technischen Support an der Seite zu haben, der Sie bei technischen Fragen der Teilnehmer unterstützen kann. So können Sie sich auf die wichtigen Inhalte konzentrieren.
  • Begrüßen Sie Ihre Teilnehmer vorab schon im Chat. So wissen die Teilnehmer, dass Sie im richtigen Raum sind und alle fühlen sich ein wenig sicherer. Schreiben Sie auch gleich noch, WANN (Uhrzeit) das Webinare dann für alle startet.
  • Begüßen Sie nun Ihre Teilnehmer auch persönlich und mit Namen, sofern es nicht zu viele sind. Gleich darauf übermitteln Sie die Regeln für dieses Webinar. Also, z. B. alle Mikrofone grundsätzlich erst einmal auf „mute“, bevor gesprochen wird bitte mit einem Handzeichen o. ä. bemerkbar machen, etc.
  • Gehen Sie nun die Inhalte durch. Stellen Sie zwischendrin immer die Frage, ob die Teilnehmer Ihnen folgen können. Sie können das nicht wie in einem Live-Seminar sehen. Beantworten Sie Fragen (je nachdem) während Ihres Trainings oder gesammelt danach.
  • Wenn Sie das Training beenden, bedanken Sie sich bei Ihren Teilnehmner, so, wie Sie es auch bei einem Live-Seminar machen würden. Geben Sie dabei Ihren Teilnehmern auch die Möglichkeit NACH dem Webinar Fragen zu stellen und beantworten Sie diese zeitnah.

Das mal so auf die Schnelle, um auch während der Corona-Pandemie wichtige Trainings sinnvoll und auch erfolgreich durchzuführen. Selbstverständlich hat jeder Trainer seinen eigenen Style, den er auch in Webinare einbringen kann und sollte. Das ist ungenommen. Dennoch sollte nicht aus dem Auge verloren werden, dass immer noch im Vordergrund steht, dass die Teilnehmer so viel Wissen wie möglich mitnehmen und im Anschluss auch anwenden können (Learning outcome).

Wenn Sie sich hinsichtlich Webinaren immer noch unsicher sind, wenden Sie sich gerne an uns. Die bmc Baum Management Consulting & Education hilft Ihnen gerne bei der Gestaltung und Durchführung Ihrer Webinare sowie auch bei der zur Verfügungstellung eines LMS. Sie müssen in diesen Zeiten nichts übers Knie brechen. Wir unterstützen Sie gerne, schnell und flexibel bei Ihren aktuellen Trainings-Bedürfnissen.